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Befiehl du deine Wege – Hans Leo Haßler (1564-1612) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Befiehl du deine Wege

Hans Leo Haßler (1564-1612)

Arrangeur: Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 1 Seiten

Beschreibung

„Befiehl du deine Wege“ Melodie: Hans Leo Haßler (1564–1612) Choralsatz: Johann Sebastian Bach (1685–1750) Der Choral „Befiehl du deine Wege“ verbindet zwei musikalische Epochen zu einem der eindrucksvollsten Klangmomente protestantischer Kirchenmusik: die ursprüngliche Melodie von Hans Leo Haßler, eigentlich ein weltliches Liebeslied („Mein G’müt ist mir verwirret“), und die kunstvoll veredelte, geistliche Fassung von Johann Sebastian Bach, der den Choral in mehreren Kantaten und in der Matthäus-Passion verwendet. Das Ergebnis ist ein Satz von tiefer Andacht, tröstender Schlichtheit und unvergleichlicher Harmonie-Kunst. Hintergrund: Der Text von Paul Gerhardt (1653) ist einer der großen Trost- und Vertrauenschoräle des Barock: Er beschreibt Gottvertrauen in schweren Zeiten, Hingabe, Loslassen und Zuversicht. Bach greift die Haßler-Melodie auf und formt daraus einen Choral, der zu den innigsten Momenten seiner Kirchenmusik zählt. Musikalische Merkmale: Viersätziger homophoner Satz (Soprane tragen die Melodie, Alt, Tenor und Bass füllen den harmonischen Raum). Bach gestaltet die Harmonien so, dass der Choral schreitend wirkt – wie ein ruhiger Gang durch Trauer und Trost. Charakteristisch: behutsame Vorhalte, die Spannung und innere Bewegung erzeugen sehr reiner Stimmfluss, der nie überladen wirkt Dur-Moll-Wechsel, die exakt dem Textinhalt folgen – ein Beispiel für Bachs Fähigkeit, Musik und Theologie zu verweben. Besonders in den Schlusszeilen entsteht ein Eindruck von Ergebenheit, der weit über die schlichte Liedmelodie hinausreicht. Charakter und Wirkung: Der Satz strahlt tiefe Ruhe und schlichte Größe aus – nichts Dramatisches, sondern reifer, getragener Trost. Die Textbotschaft wird durch Bachs Harmonik zu einer Art musikalischem Gebet, in dem Vertrauen und Hoffnung hörbar werden. In der Matthäus-Passion erscheint dieser Choral als Moment stiller Einkehr, fast wie ein Innehalten mitten im Leid. Repertoire-Stellung: Ein Kernstück protestantischer Chormusik – vertraut, aber immer wieder neu berührend. Auch außerhalb der Passionstradition wird der Choral als Kirchenlied, Trauermusik, Trostlied oder ruhiges Konzertstück oft eingesetzt. Für Chöre ein wichtiger Zugang zu Bachs Choralwelt: klar, singbar, aber musikalisch sehr reich. Aufführungshinweise: Reines, ruhiges Tempo – weder schleppen noch drängen. Klanglich aus einem Guss: Die Stimmen sollten getragen und unaufgeregt klingen. Großer Wert auf Intonation, besonders bei Vorhalten und in den Schlusskadenzierungen. Textausdruck entscheidend: weiche Wortbehandlung, klare Silben, keine „kantigen“ Betonungen. Dynamik behutsam formen – Bach lebt hier von innerer Bewegung, nicht von Lautstärke.

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.