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Belle, qui tiens ma vie – Thoinit Arbeau (1520-1595) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Belle, qui tiens ma vie

Thoinit Arbeau (1520-1595)

Verlag: Albrecht Schneider

LeichtSATB 1 Seiten

Beschreibung

„Belle, qui tiens ma vie“ – Thoinot Arbeau (1520–1595) Chanson / Branle (Renaissance) „Belle, qui tiens ma vie“ ist eines der bekanntesten Liebeslieder aus Arbeaus berühmtem Tanztraktat „Orchésographie“ (1589). Es verbindet zwei Welten: eine zarte, volksliedhafte Melodie, und die Eleganz des französischen höfischen Tanzes der Renaissance. Das Stück wirkt schlicht, aber voller Anmut – ein kleines Juwel französischer Kultur des 16. Jahrhunderts. Hintergrund: Arbeau (eigentlich: Jehan Tabourot) war Kanonikus, Musikgelehrter und Chronist der Tanzkultur seiner Zeit. „Belle, qui tiens ma vie“ erscheint in seinem Lehrbuch als Lied zum Branle, einem beliebten Gesellschaftstanz. Der Text ist ein klassisches Renaissance-Liebesgedicht: höflich, bewundernd, sanft schwärmerisch. Textinhalt: Der Sprecher wendet sich an eine schöne Frau, „die sein Leben in den Händen hält“, und schildert seine Liebe als Mischung aus Bewunderung, Sehnsucht und fast ritterlicher Hingabe. Typisch Renaissance: Liebe als edle Tugend, oft verbunden mit etwas höflicher Distanz und feiner Poesie. Musikalische Merkmale: Einstimmige, liedhafte Melodie in ruhigem Dreiertakt. Ein klarer, wiegender Rhythmus, der den Branle-Charakter trägt. Der Satz (in modernen Chorarrangements meist 3–5-stimmig) bleibt der Schlichtheit verpflichtet: weiche Imitationen, homophone Refrain-Passagen, transparente Harmonik. Der Refrain „Que mon cœur est joyeux“ bringt eine leichte Aufhellung – musikalisch wie emotional. Charakter und Wirkung: Das Stück strahlt Zartheit, Noblesse und höfischen Charme aus. Es ist weder dramatisch noch virtuos, sondern ein Liebeslied in reinster Renaissance-Schlichtheit. Gleichzeitig besitzt es eine feierliche Ruhe, als ob die Liebeserklärung in einen höfischen Tanz eingebettet wäre. Repertoire-Stellung: Beliebt bei gemischten Chören, Renaissance-Ensembles und Schulchören. Ein idealer Einstieg in die Musik der französischen Renaissance: musikalisch zugänglich, kulturgeschichtlich reich, klanglich elegant und zeitlos. In Konzerten eignet es sich als stiller Kontrastpunkt zu komplexerer Polyphonie (z. B. Passereau, Le Jeune, Janequin). Aufführungshinweise: Weiches Legato und runde Vokale – typisch französisch. Leichte Artikulation, kein „deutsches“ Hämmerchen. Ein schwebendes, nicht zu langsames Tempo, damit der Tanzcharakter erhalten bleibt. Im Refrain darf ein wenig Lächeln im Klang spürbar sein – „joyeux“ wirklich hörbar machen.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

So nutzt Du das Stück in Chorilo
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    Stück kaufen

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    Lizenzen verteilen

    Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.

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    Mitglieder erhalten die Noten

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.