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Vorschau

Heilige Nacht – Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Heilige Nacht

Johann Friedrich Reichardt (1752-1814)

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 1 Seiten

Beschreibung

„Heilige Nacht“ – Johann Friedrich Reichardt (1752–1814) Weihnachtslied · Lied- und Chorsatztradition der frühen Klassik „Heilige Nacht“ gehört zu den schlichten, innigen Weihnachtsliedern Johann Friedrich Reichardts, eines Komponisten, der als wichtiges Bindeglied zwischen Empfindsamkeit, Klassik und früher Romantik gilt. Seine Weihnachtslieder atmen eine Mischung aus intimer Frömmigkeit, bürgerlicher Häuslichkeit und klarer, liedhafter Schlichtheit. Hintergrund: Reichardt war Hofkapellmeister in Berlin und vertonte zahlreiche Texte aus der pietistisch-bürgerlichen Liedkultur seiner Zeit. „Heilige Nacht“ ist ein typisches Produkt des späten 18. Jahrhunderts: demütige Andacht, Naturbild, stille Freude über die Geburt Christi. Der Text beschreibt den Moment der Weihnachtsnacht mit poetischer Einfachheit – fern jeder barocken Pracht, näher an der empfindsamen Häuslichkeit der Zeit. Musikalische Merkmale: Das Lied ist kantabel, schlicht und volksliednah, mit einer ruhigen, klar gefassten Melodielinie. Harmonisch bewegt es sich im Bereich der frühen Klassik: regelmäßig phrasiert, mild, ohne dramatische Modulationen. In Chorsätzen (meist vierstimmig) bleibt die Melodie deutlich herausgehoben, die Unterstimmen geben eine weiche, begleitende Harmonie. Der Klang wirkt warm, aber niemals üppig – eher häuslich-intim als repräsentativ. Charakter und Wirkung: Das Stück strahlt friedvolle Stille und demütige Weihnachtlichkeit aus. Keine Effekte, kein barocker Jubel – stattdessen ein sanfter, stiller Lobgesang. Die Musik passt ideal in Programme, die eine ruhige, kontemplative Weihnachtsstimmung suchen. Man spürt das typische Reichardt-Gefühl: einfach, ehrlich, rührend. Repertoire-Stellung: Besonders geeignet für Advents- und Weihnachtsandachten, häusliche Musizierpraxis, Kammerchöre und kleine Ensembles, Programme mit Musik der Empfindsamkeit und frühen Klassik. Gut kombinierbar mit Sätzen von Zelter, Schicht, Neefe oder mit frühen Chorälen Mendelssohns. Aufführungshinweise: Sehr ruhiges, getragenes Tempo, ohne zu schleppen – die Schlichtheit soll atmen. Weicher Klang, wenig Vibrato, klare Linien. Text deutlich, aber sanft artikulieren – empfindsamer Stil. Dynamik in kleinen Bögen: kein Forte-Glanz, eher ein inneres Leuchten. Die Balance sollte die Melodie hervorheben, während die Unterstimmen einen warmen Teppich bilden.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Lizenzen verteilen

    Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.

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    Mitglieder erhalten die Noten

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.