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Vorschau

Deep River – Spiritual – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Deep River

Spiritual

Arrangeur: Henry Thacker Burleigh (1866-1949)

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 2 Seiten

Beschreibung

„Deep River“ – Henry Thacker Burleigh (1866–1949) Spirituel · Chorsatz für gemischten Chor „Deep River“ gehört zu den tief empfundenen, innigsten African-American Spirituals, und die Bearbeitung von H.T. Burleigh ist vielleicht die bekannteste und künstlerisch wirkungsvollste Fassung überhaupt. Burleigh – Sänger, Komponist, Arrangeur und einer der großen Vermittler der Spiritual-Tradition – machte viele dieser Lieder für den Kunstmusik-Bereich zugänglich, ohne ihren ursprünglichen Geist zu verfremden. Hintergrund: Das Spiritual entstand im 19. Jahrhundert auf den Baumwollfeldern der amerikanischen Südstaaten. Es handelt von Sehnsucht nach Freiheit – sowohl im religiösen als auch im ganz realen, existenziellen Sinn. „Deep River“ beschreibt den Jordanfluss als Grenze zwischen Leid und Erlösung, zwischen irdischer Mühsal und dem „Promised Land“. Burleighs Bearbeitung (ab ca. 1916) machte das Lied international bekannt. Er war einer der ersten afroamerikanischen Musiker, der Spirituals auf den Konzertbühnen etablierte. Musikalische Merkmale: Zart beginnend, sehr getragen, mit einer Melodie, die fast wie eine Klage oder ein Gebetsruf klingt. Die Satztechnik ist bewusst schlicht gehalten: homophone Passagen für Reinheit des Texts, gelegentliche imitatorische Einwürfe, eine weiche, aufblühende Vierklänge-Harmonik. Expressive Harmonik: Burleigh nutzt die typisch „schwebenden“ Moll-/Dur-Übergänge der Spiritual-Tradition, ergänzt durch romantische Farben. Die Melodie ist weit gespannt, aber vollkommen natürlich – sie wirkt wie aus dem Herzen gesprochen. Die Schlusszeilen führen oft zu einem breiten, warmen Klang, der die Botschaft von Trost und Hoffnung trägt. Charakter und Wirkung: „Deep River“ ist ein Trauerlied, Befreiungslied und Trostlied zugleich. Es klingt nach Dunkelheit, Durchhalten und dem tiefen Wunsch, ans „andere Ufer“ zu gelangen. Burleighs Satz transformiert dieses Gefühl in konzertante Würde: erdrückend schön, ruhig, unfassbar ehrlich. Für das Publikum entsteht ein Moment der stillen Ergriffenheit – ein Raum zum Nachdenken und Mitfühlen. Repertoire-Stellung: Ein absoluter Klassiker im Chorrepertoire des 20. Jahrhunderts. Häufig in Gedenkkonzerten, Friedensprogrammen, geistlichen Abendmusiken, Spiritual- und Gospel-Arrangements. Durch Burleigh wurde „Deep River“ zu einem Kunstlied der Chorwelt, ähnlich wie „Swing low“ oder „Go down, Moses“. Aufführungshinweise: Langsam und mit viel Atem – kein Eilen. Der Klang muss warm, dunkel und tragend sein. Die Phrasen sind groß zu denken – eher wie Linien in einem Oratorium als wie kleine Liedsätze. Sehr wichtig: Textemotion. Die Worte tragen ein historisches Gewicht; sie müssen mit Respekt und Eindringlichkeit gesungen werden. Dynamisch große Bögen zulassen, aber nie opernhaft überzeichnen.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

So nutzt Du das Stück in Chorilo
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    Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.

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    Mitglieder erhalten die Noten

    Deine Sängerinnen und Sänger sehen das Stück sofort in der Chorilo-App — auf Tablet, Smartphone oder Desktop, auch offline.

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.