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Vorschau

Regen – Gustav Jenner (1865-1920) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Regen

Gustav Jenner (1865-1920)

Verlag: Albrecht Schneider

LeichtSSA 3 Seiten

Beschreibung

**Gustav Jenner – Regen Für Frauenchor (SSAA) a cappella** Hintergrund: Gustav Jenner (1865–1920), Brahms’ einziger „offizieller“ Kompositionsschüler, schrieb eine Reihe feiner Chorlieder, darunter mehrere empfindsame Naturstimmungsstücke. Regen gehört zu seinen lyrischsten Kompositionen – ein kleines musikalisches Stimmungsbild, das die Atmosphäre eines sanft fallenden Regens einfängt. Die Frauenchorfassung betont besonders die zarte, durchscheinende Klangfarbe, die Jenner mit großer Sorgfalt für die Stimmgruppen formt. Musikalisches Profil der Frauenchorversion: 1. Klangideal: hell, weich, schwebend Im SSAA-Satz ruht der Gesamtklang auf eng gesetzten Terzen, Sechsten und Parallelbewegungen, wie man sie aus Brahms’ Volksliedbearbeitungen oder Mendelssohns Frauenchören kennt – jedoch leichter, weniger gewichtig. 2. Linienführung Sopran I trägt häufig die Melodieführung: schlank, ohne operatives Vibrato. Sopran II und Alt I bilden die klangliche Mitte: Sie sorgen für den „fließenden“ Regencharakter. Alt II dient als Fundament – nicht tief, aber farblich warm und wichtig für Intonation und Ruhe. 3. Harmonik und Textausdeutung Leichte Chromatik und weiche Modulationen zeichnen das „Nass-Schimmernde“. Textbetonte Phrasen (z. B. Wörter wie „fallen“, „rieseln“, „leise“) werden durch gebundene, leicht nach unten führende Linien illustriert. Keine Geräuschmalerei – Jenner bleibt romantisch und subtil, nie illustrativ wie etwa spätere Komponisten. 4. Dynamik Das Stück lebt im p–pp-Bereich. Größere Lautstärken wirken schnell schwer – der Regen ist ein stilles, introspektives Naturbild. Aufführungscharakter (SSAA-spezifisch): Balance: Mittelstimmen bewusst stärken, damit der Akkord nicht zu sopranlastig hell wird. Intonation: Halbtonschritte und Chromatik sorgfältig intonieren; reine Terzen im homophonen Bereich geben Wärme. Legato als Grundsatz: Der musikalische Fluss darf nie stocken – Regentröpfeln ja, aber niemals „trockene“ Artikulaton. Text: Konsonanten weich, kein hartes deutsches „r“, sondern vokalisch ausgeatmet. Probenhinweise für Frauenchor: „Auf der Luft singen“ – kein Gewicht auf den Ton setzen, besonders im oberen Sopran. Chromatische Stellen isolieren, Quadranten intonieren (z. B. Alt I + Alt II zusammen, Sopran II + Alt I etc.). Klangverschmelzung üben: Oktav- und Quintenreinheit sind weniger wichtig als gleichmäßige Vokalformung. Spannungsbögen über ganze Zeilen hinweg üben – Jenner denkt in langen, atmenden Phrasen. Raumakustik nutzen: Ein kleiner Nachhall fördert das atmosphärische Schweben. Programmplatzierung: Die Frauenchorfassung eignet sich ideal als zarter Ruhepunkt in einem romantischen Chorblock, als Einleitung oder Abschluss einer Gruppe von Natur- und Stimmungsstücken, in Kombination mit Brahms’ oder Fanny Hensels Frauenchören, oder als feines, lyrisches Gegenstück zu kräftigeren modernen Frauenchorwerken. In Kirchenräumen oder halligeren Sälen entfaltet der Satz besonders seine schwebende Transparenz.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SSA

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.Dieses Stück
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.