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Der Herr ist mein Hirt
Bernhard Klein (1793-1832)
Textdichter: Psalm 23, 1-3
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
**Bernhard Klein – Der Herr ist mein Hirt Psalm 23 für gemischten Chor (SATB) a cappella** Komponist und zeitlicher Kontext: Bernhard Klein (1793–1832) gehört zur frühen Romantik und steht stilistisch zwischen Spätklassik und Mendelssohn-Zeit. Er war Schüler von Carl Friedrich Zelter und bewegte sich im Umfeld der Berliner Singakademie – einem Zentrum des reformierten Chorgesangs im frühen 19. Jahrhundert. Seine Chorsätze sind geprägt von klarer Form, hoher Textverständlichkeit und einem frommen, unpathetischen Ton, der sich ideal für Psalmvertonungen eignet. Textgrundlage und Deutung: Der Text basiert auf Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“), einem der bekanntesten und meistvertonten biblischen Texte. Klein vermeidet dramatische Zuspitzungen und betont stattdessen: Vertrauen Geborgenheit stille Zuversicht Der Psalm erscheint nicht als Bekenntnis mit großem Gestus, sondern als inniges Glaubenslied. Musikalisches Profil: 1. Satztechnik Vorwiegend homophon, mit gelegentlichen imitatorischen Ansätzen. Klare Periodik, klassisch gegliederte Phrasen. Sehr gute Textverständlichkeit, typisch für das Berliner Chormilieu. 2. Harmonik Tonal klar, mit sanften romantischen Färbungen. Modulationen sparsam und logisch geführt. Keine dramatische Chromatik – der Klang bleibt ruhig und getragen. 3. Klangbild Mäßig bewegtes Tempo, fließend, nie schwer. Heller, ausgeglichener Gesamtklang, der sich gut für a-cappella-Chöre eignet. Besonders schön ausgearbeitet sind ruhige Schlusswendungen, die das Vertrauen des Psalms unterstreichen. Aufführungscharakter Innig, schlicht, getragen – ohne opernhaftes Pathos. Die Stimmen sollen gleichberechtigt wirken; kein Hervortreten einzelner Register. Ideal ist ein ruhiger Legatoklang mit klarer Artikulation. Probenhinweise: Text als Ausgangspunkt: Psalm rezitieren lassen, Betonungen klären. Dynamik zurückhaltend halten – eher große Spannungsbögen als Einzelakzente. Intonation in homophonen Akkorden sorgfältig ausbalancieren. Atemführung: lange Phrasen gemeinsam planen. Schlussgestaltung: bewusst ruhig und gesammelt – kein Ausstellen der Kadenz. Programmplatzierung: Der Herr ist mein Hirt eignet sich besonders: für geistliche Konzerte oder Abendmusiken, als ruhiger Mittelpunkt eines Programms, im Kontext früher romantischer Chormusik (Zelter, Klein, frühe Mendelssohn-Sätze), oder im liturgischen Rahmen, etwa bei Trauungen oder Gedenkgottesdiensten. Das Werk wirkt besonders eindrucksvoll in klarer Akustik, wo Text und Harmonik transparent bleiben.
Mind. 20 Lizenzen
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Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: SATB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.
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Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
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Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.
Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
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