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Ave Maria – Franz Liszt (1811-1886) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Ave Maria

Franz Liszt (1811-1886)

Verlag: Albrecht Schneider

SchwerSATB 8 Seiten

Beschreibung

**Franz Liszt – Ave Maria für gemischten Chor (SATB) a cappella oder mit Begleitung** Komponistischer Hintergrund: Franz Liszt (1811–1886) ist vor allem als Virtuose und sinfonischer Neuerer bekannt, doch sein spätromantisches geistliches Schaffen bildet einen eigenen, sehr persönlichen Werkbereich. In seinen geistlichen Kompositionen – darunter mehrere Ave-Maria-Vertonungen – wendet sich Liszt bewusst von äußerem Glanz ab und sucht Schlichtheit, Innigkeit und spirituelle Sammlung. Das Ave Maria gehört zu diesen kontemplativen Werken: Es ist weniger repräsentativ als vielmehr meditativ, fast asketisch im Ausdruck. Text und geistlicher Charakter: Der lateinische Marientext (Ave Maria, gratia plena …) ist einer der zentralen Gebetstexte der christlichen Tradition. Liszt vertont ihn nicht jubelnd oder festlich, sondern als ruhiges, vertrauendes Gebet, das sich stetig entfaltet und am Ende in stille Hingabe mündet. Musikalisches Profil: 1. Satztechnik Vorwiegend homophon, mit sanft eingebetteten imitatorischen Elementen. Klare, weit gespannte Phrasen. Die Stimmen sind gleichwertig geführt, ohne virtuose Einzelpassagen. 2. Harmonik Typisch Liszt: chromatisch angereicherte, spätromantische Harmonik, dabei stets ruhig und getragen. Unerwartete, aber logisch empfundene Akkordverbindungen, die dem Gebet eine schwebende Zeitlosigkeit verleihen. Spannung entsteht mehr aus Harmonik als aus Rhythmus. 3. Klangbild Warm, weich, oft in mittlerer Lage gehalten. Der Satz entfaltet seine Wirkung besonders im leisen bis mittleren Dynamikbereich. Keine scharfen Akzente – alles ist auf Fluss und Sammlung ausgerichtet. Aufführungscharakter: Innig, ruhig, gesammelt. Kein opernhaftes Pathos, kein übermäßiges Vibrato. Das Ave Maria lebt von langen Atembögen, homogener Klangfarbe und innerer Ruhe. Besonders wirkungsvoll ist ein leicht gedeckter, „chorischer“ Klang. Probenhinweise: Intonation sorgfältig sichern, besonders bei chromatischen Fortschreitungen. Atemführung planen – Liszt denkt in langen Spannungsbögen. Vokalangleichung zentral, um die Harmonik nicht zu trüben. Dynamik fein staffeln: lieber viele kleine Nuancen als große Kontraste. Textverständnis: Latein ruhig und fließend, ohne harte Konsonanten. Programmplatzierung: Das Ave Maria von Liszt eignet sich hervorragend: als meditativer Ruhepunkt in geistlichen Konzerten, in der Fastenzeit oder Marienandachten, als Kontrast zu festlicheren Marienvertonungen (z. B. Arcadelt, Bruckner), oder als ruhiger Abschluss eines Konzertteils. In Kirchenräumen mit Nachhall entfaltet das Werk seine besondere Wirkung durch das schwebende Ineinander der Harmonien.

Mind. 20 Lizenzen

Preis pro Lizenz1,50 €
Gesamt1,50 €

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.Dieses Stück
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Lizenzen verteilen

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.