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Der Boarische – Josef Pöll (1874-1940) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Der Boarische

Josef Pöll (1874-1940)

Textdichter: Josef Pöll

Verlag: Albrecht Schneider

LeichtTTBB 2 Seiten

Beschreibung

**Josef Pöll – Der Boarische Männerchorlied (TTBB)** Komponist und Umfeld: Josef Pöll (1874–1940) war ein österreichischer Komponist und Chorleiter, der vor allem im Bereich der volkstümlich geprägten Männerchorliteratur wirkte. Seine Werke stehen fest in der Tradition der alpenländischen Chorbewegung um die Jahrhundertwende und verbinden musikalische Einfachheit mit starker regionaler Identität. Der Boarische ist typisch für diese Gattung: kein Kunstlied im akademischen Sinn, sondern ein charaktervolles, rhythmisch markantes Chorstück, das aus dem Tanz- und Brauchtum heraus gedacht ist. Text und Charakter: Der Titel verweist auf den Boarischen, einen traditionellen bayerisch-alpenländischen Tanz (meist im 3/4-Takt, kräftig akzentuiert). Der Text – oft mundartlich oder stark dialektnah – transportiert: Bodenständigkeit Lebensfreude Gemeinschaft einen gewissen derben Humor Es geht weniger um poetische Tiefe als um Haltung, Schwung und Selbstbewusstsein. Musikalisches Profil: 1. Rhythmus und Form Deutlich tänzerischer Grundpuls, meist im kräftigen Dreiertakt Markante Akzente, die den Tanzcharakter hörbar machen Häufig strophische Anlage, gut überschaubar für Chor und Publikum 2. Satztechnik Überwiegend homophon, mit klarer Rollenverteilung Tenöre tragen häufig die Melodie Bässe liefern das rhythmisch-harmonische Fundament – oft fast wie ein Bordun oder „Tanzboden“ 3. Harmonik Tonal klar, volksliednah Kaum chromatische Ausweichungen Wirkung entsteht aus Rhythmus, Artikulation und Klangfarbe, nicht aus harmonischer Raffinesse Aufführungscharakter: Kräftig, kernig, erdig Deutliche Artikulation, vor allem im Text Kein „schöner“ Klang im romantischen Sinn, sondern authentisch und bodenständig Der Tanzcharakter muss körperlich spürbar sein – nicht geschniegelt, nicht verhalten Probenhinweise: Rhythmus zuerst klären – klatschen, sprechen, stampfen (im Probenraum!). Dialekt ernst nehmen: nicht karikieren, sondern natürlich sprechen. Akzente bewusst setzen, aber nicht hart – der Schwung soll tragen. Bässe stabilisieren: sie sind Motor und Erdung zugleich. Tempo eher lebendig als schwer – Tanz, nicht Marsch. Programmplatzierung: Der Boarische eignet sich hervorragend: als kontrastierendes, volkstümliches Stück in einem Männerchorprogramm als Auflockerung zwischen ernsteren oder geistlichen Sätzen bei Heimat-, Brauchtums- oder Jubiläumskonzerten als wirkungsvolle Zugabe Besonders gut funktioniert das Stück, wenn der Chor geschlossen auftritt und das Publikum den Eindruck gewinnt: Das singen sie nicht nur – das sind sie.

Mind. 20 Lizenzen

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: TTBB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.Dieses Stück
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.Dieses Stück
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.

Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

So nutzt Du das Stück in Chorilo
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  2. 2

    Lizenzen verteilen

    Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.

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    Mitglieder erhalten die Noten

    Deine Sängerinnen und Sänger sehen das Stück sofort in der Chorilo-App — auf Tablet, Smartphone oder Desktop, auch offline.

  4. 4

    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.