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Ave Maria
Sergei Rachmaninnoff (1873-1943)
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
**Sergei Rachmaninow – Ave Maria (lateinischer Text) für gemischten Chor (SATB) a cappella** Einordnung: Rachmaninow selbst komponierte sein berühmtes Ave Maria ursprünglich nicht auf Latein, sondern auf den kirchenslawischen Text der russisch-orthodoxen Liturgie (Bogoroditse Djévo). Die lateinische Fassung ist daher eine spätere Textunterlegung / Bearbeitung, die: vor allem im westlichen Konzert- und Kirchengebrauch entstanden ist, den musikalischen Satz unverändert lässt, den orthodoxen Text durch das lateinische Ave Maria ersetzt. Musikalisch bleibt es vollständig Rachmaninow – textlich wird es dem westlichen Ave-Maria-Gebet angepasst. Musikalischer Charakter (unabhängig von der Textsprache): 1. Klangbild Groß, satt, warm, dunkel grundiert Dicht geführte Akkorde, besonders in Alt, Tenor und Bass Starkes Fundament, oft mit sehr tiefer Basslage (je nach Ausgabe angepasst) 2. Satztechnik Weitgehend homophon, blockhaft Wirkung entsteht aus Klangfülle und Harmonik, nicht aus Polyphonie Klare Steigerungen und machtvolle Kulminationen 3. Harmonik Typisch spätromantisch-russisch Reiche Chromatik, expressive Akkordfolgen Große Spannungsbögen mit leuchtenden Auflösungen Textwirkung in der lateinischen Fassung: Durch den lateinischen Text verändert sich der Charakter leicht: weniger orthodox-jubelnd, stärker westlich-andächtig, mehr Nähe zu bekannten Ave-Maria-Vertonungen (Liszt, Bruckner), aber mit deutlich größerer emotionaler Wucht. Wichtig: 👉 Der Chor sollte den Text nicht romantisch weichzeichnen, sondern die kraftvolle Gebetshaltung bewahren, die aus der orthodoxen Klangtradition stammt. Aufführungscharakter: Feierlich, intensiv, getragen Keine individuelle Stimmpräsenz – absoluter Ensembleklang Dynamik groß denken, aber kontrolliert Klang nie scharf, immer rund und gesammelt Probenhinweise (lateinische Version) Textdeklamation klar, ruhig, ohne italienisches Opernlatein. Akkordbalance sorgfältig einstellen – Mittelstimmen sind entscheidend. Intonation bei Chromatik langsam aufbauen. Bassfundament sichern (auch bei vereinfachten Tiefen). Große Bögen planen – das Stück lebt vom Atem über lange Spannungen. Programmplatzierung: Die lateinische Fassung eignet sich besonders: als emotionaler Höhepunkt eines geistlichen Konzerts, als Kontrast zu Renaissance- oder Frühbarock-Ave-Marias, als kraftvoller Abschluss eines Abends mit Thema Gebet, Nacht, Spiritualität. Kurzfazit: Die lateinische Version von Rachmaninows Ave Maria ist keine eigene Komposition, sondern eine Textadaption eines der monumentalsten Chorsätze des 20. Jahrhunderts. Sie verbindet westliche Gebetssprache mit östlicher Klanggewalt – und verlangt vom Chor vor allem Klangdisziplin, Tiefe und innere Sammlung.
Mind. 20 Lizenzen
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Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: SATB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.Dieses Stück
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.
Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell
Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.
Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
Pauschallizenz fürs Ensemble
Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.
Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
So nutzt Du das Stück in Chorilo▾
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Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.
- 3
Mitglieder erhalten die Noten
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- 4
Proben und aufführen
Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.