Vorschau
Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.
O hush thee, my babie
Arthur Sullivan (1842-1900)
Textdichter: Sir Walter Scott
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
O hush thee, my babie – Arthur Sullivan (1842–1900) Text: Sir Walter Scott für gemischten Chor (SATB), meist a cappella oder mit dezenter Begleitung (Übersetzung: siehe unten) Mit „O hush thee, my babie“ zeigt Arthur Sullivan eine seiner feinsten lyrischen Seiten. Der Text stammt von Sir Walter Scott und gehört zu jenen poetischen Wiegenliedern, in denen Volksnähe, Zärtlichkeit und leise Melancholie ineinanderfließen. In der chorischen Fassung entfaltet sich daraus ein Stück von großer Innigkeit und stiller Wärme. Text und Stimmung: Der Text ist ein klassisches Wiegenlied: beruhigend, schützend, liebevoll. Zugleich schwingt – typisch für Scott – ein leiser Schatten mit: die Welt draußen ist unruhig, das Kind soll schlafen, geborgen im Moment. Diese Mischung aus Zärtlichkeit und sanfter Wehmut prägt den Charakter des gesamten Stücks. Der Text ist im Mittelalter angesiedelt - mit Rittern, Burgen, Schwertern und Bögen Musikalische Gestaltung: Sullivan kleidet den Text in eine ausgesprochen sangliche, englisch-lyrische Tonsprache: weich fließende, liedhafte Melodik überwiegend homophone Satzweise, ideal für Textverständlichkeit warme, diatonische Harmonik mit behutsamen chromatischen Färbungen ruhige Dynamik, kaum dramatische Zuspitzung gleichmäßige, schwebende Rhythmik mit Wiegencharakter Die Musik will nicht beeindrucken, sondern trösten und beruhigen. Stilistische Einordnung: Das Stück steht ganz in der Tradition der viktorianischen Chormusik: klar gebaut, melodisch, emotional zugänglich – und doch von kultivierter Zurückhaltung. Anders als viele kontinentale romantische Wiegenlieder bleibt Sullivan bewusst schlicht und intim. Aufführungspraxis und Probenhinweise: sehr gutes Legato ist entscheidend Dynamik überwiegend piano bis mezzopiano Text weich artikulieren, Konsonanten nicht akzentuieren auf einheitliche Vokalfärbung achten, besonders in den Mittelstimmen Atem gemeinsam planen, um den Wiegenfluss nicht zu stören Der Chor sollte eher „erzählen“ als „singen“ – der Klang muss nah und menschlich wirken. Programmatische Einordnung: „O hush thee, my babie“ eignet sich besonders als Ruhepunkt in Abend- oder Nachtprogrammen in thematischen Konzerten zu Wiegenliedern, Kindheit oder Abschied als Kontrast zu festlicher oder dramatischer Chormusik Oft entfaltet es seine größte Wirkung in kleinen Räumen oder ruhiger Akustik, wo jede Nuance hörbar bleibt. Kurz gesagt: Ein stilles, berührendes Chorwiegenlied von großer Zartheit – poetisch im Text, warm im Klang und ganz auf Nähe, Schutz und innere Ruhe ausgerichtet. Deutsche Übersetzung: O schlafe nun, Kindlein, dein Vater ein Ritter, deine Mutter eine Dame, so lieblich und schön; die Wälder und Täler, die Türme, die wir sehen, sie alle gehören, mein Kindlein, einst dir. Fürchte nicht das Horn, auch wenn es laut erschallt, es ruft nur die Wächter, die deinen Schlaf bewahren; eh eines Feindes Schritt sich deinem Lager näherte, wären Bogen gespannt und Klingen schon rot. O schlafe nun, Kindlein, die Zeit wird bald kommen, da Trommel und Trompete dich wecken werden; drum schlafe, mein Liebling, solange du darfst, denn Kampf bringt das Mannsein – und Erwachen der Tag.
Mind. 20 Lizenzen
Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet
Kauf nur mit Chorilo-Account
Zum Erwerb von Lizenzen benötigst du einen Chorilo-Account und einen aktiven Chor.
Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: SATB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.
Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell
Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.
Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
Pauschallizenz fürs Ensemble
Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.
Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
So nutzt Du das Stück in Chorilo▾
- 1
Stück kaufen
Wähle Dein Ensemble, bestätige die Bedingungen und schließe die Zahlung sicher über Stripe ab.
- 2
Lizenzen verteilen
Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.
- 3
Mitglieder erhalten die Noten
Deine Sängerinnen und Sänger sehen das Stück sofort in der Chorilo-App — auf Tablet, Smartphone oder Desktop, auch offline.
- 4
Proben und aufführen
Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.