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Preis sei Gott im höchsten Throne
Trad. - Valentin Triller (um 1555)
Arrangeur: Carl Thiel (1861 - 1939)
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
„Preis sei Gott im höchsten Throne“ Weihnachtslied von Valentin Triller (um 1555) Chorsatz für gemischten Chor von Carl Thiel 1. Ursprung: Text und Melodie: Text und Melodie von „Preis sei Gott im höchsten Throne“ stammen tatsächlich von Valentin Triller und sind um 1555 entstanden. Das Lied gehört damit eindeutig in die frühe evangelische Liedtradition der Reformationszeit. Inhaltlich ist es klar weihnachtlich: Der Text paraphrasiert den Engelgesang aus der Weihnachtsgeschichte (Lukas 2,14) und verbindet ihn mit der Menschwerdung Christi. Typische Textaussagen: Lob Gottes „im höchsten Throne“ Geburt Christi „uns zum Heil“ Freude der Engel und der Gläubigen Das Lied verbindet: Gloria-Motiv („Preis sei Gott in der Höhe“) Inkarnationsgedanken (Christus wird Mensch) Gemeinschaftlichen Lobpreis Es ist damit ein verkündigendes Weihnachtslied, weniger kontemplativ als „Stille Nacht“, aber auch nicht erzählerisch – eher Bekenntnis und Lob 3. Der Chorsatz von Carl Thiel: Carl Thiel hat das Lied im 19. Jahrhundert für gemischten Chor (SATB) eingerichtet – ganz im Geist der evangelischen Choralpflege seiner Zeit. Charakteristisch für seinen Satz: streng homophon → der reformatorische Text steht absolut im Vordergrund klare, liednahe Harmonik sichere, gut singbare Stimmführung festlich, aber nicht pompös Der Satz bleibt bewusst choralisch: keine romantische Überhöhung, sondern Würde, Klarheit und Stabilität. 4. Musikalische Wirkung: Im Satz von Thiel wirkt das Lied: freudig und bekennend festlich, aber gesammelt hervorragend geeignet für den Gemeinderaum Die Sopranstimme trägt die Melodie, die übrigen Stimmen stützen sie gleichmäßig – typisch für Choralsätze, die auch geistlich „verstanden“ werden wollen. 5. Aufführungshinweise: Für Chorarbeit und Aufführung: kräftiges, aber nicht gehetztes Tempo deutliche Konsonanten („Preis“, „Gott“, „Throne“) breite Dynamik, eher mezzoforte–forte, nicht scharf keine romantischen Rubati – choralische Ruhe Sehr wirkungsvoll: im Weihnachtsgottesdienst als festlicher Choralsatz im Konzert auch gut kombinierbar mit Gemeindegesang 6. Programmatische Einordnung: Ideal: als Eröffnungs- oder Schlusschoral eines Weihnachtsprogramms als lutherisch geprägter Kontrast zu lateinischen Motetten als historischer Anker zwischen Renaissance und Romantik
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Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: SATB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell
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Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
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Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
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Proben und aufführen
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