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Vorschau

A sound of angels – Christopher Tye (ca. 1500-1573) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

A sound of angels

Christopher Tye (ca. 1500-1573)

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 2 Seiten

Beschreibung

„A sound of angels“ von Christopher Tye 1. Komponist und Zeit: Christopher Tye gehört zu den wichtigsten englischen Komponisten der frühen anglikanischen Kirchenmusik. Er wirkte als Organist, Lehrer und Geistlicher und stand – ähnlich wie Thomas Tallis – mitten in den religiösen Umbrüchen des 16. Jahrhunderts. „A sound of angels“ stammt aus der Phase, in der englischsprachige geistliche Musik gezielt gefördert wurde: klar verständlich, textnah und liturgisch brauchbar. 2. Text und Inhalt: Der Text ist von großer poetischer Kraft und beschreibt die Geburt Christi aus einer fast mystischen Perspektive: Engel verkünden die Geburt die Nacht wird zum heiligen Klangraum Himmel und Erde berühren sich Es ist kein erzählendes Weihnachtslied, sondern ein visionäres Bild: Die Geburt Christi wird als Klang gedacht – als „sound of angels“. Damit steht der Text sehr nahe an der inneren Bildwelt der Renaissancefrömmigkeit. 3. Musikalische Gestaltung: Tye vertont diesen Text mit großer Zurückhaltung und feinem Gespür für Klang: überwiegend homophoner Satz, klar textbezogen ruhiger, fließender Duktus schlichte, aber sehr wirkungsvolle Harmonik kaum äußerliche Effekte Die Stimmen bewegen sich oft gemeinsam, fast wie ein ruhiger Atem. Der Eindruck ist nicht festlich im modernen Sinn, sondern schwebend, lauschend, gesammelt. Man hört förmlich das „Innehalten“, bevor gesungen wird. 4. Klangästhetik und Wirkung: „A sound of angels“ wirkt: still und geheimnisvoll von innen heraus leuchtend zutiefst geistlich, ohne Pathos Der Engelsklang wird nicht imitiert, sondern angedeutet – durch Ruhe, Klarheit und Balance. Gerade diese Zurückhaltung verleiht dem Stück seine starke Wirkung. 5. Aufführungshinweise: Für Chor und Leitung besonders wichtig: ruhiges, gleichmäßiges Tempo – niemals eilig sehr klare Textartikulation (englisch!) weicher Chorklang, möglichst wenig Vibrato feine dynamische Abstufungen, viel piano Das Stück lebt vom Zuhören der Sänger untereinander – nicht vom Druck nach außen. 6. Programmatische Einordnung: Ideal geeignet: als meditativer Moment im Weihnachtskonzert als Renaissance-Gegenpol zu romantischer Weihnachtsmusik als stiller Einstieg oder innerer Mittelpunkt eines Programms Es funktioniert besonders gut nach einem gesprochenen Text oder vor einem bekannten Weihnachtschoral. 7. Kurz gesagt: „A sound of angels“ ist keine laute Weihnachtsmusik, sondern ein Werk der inneren Wahrnehmung: Engel erscheinen hier nicht als jubelnde Chöre, sondern als Klang der Stille. Ein Stück für Chöre, die Atmosphäre schaffen wollen – nicht Effekt.

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Was Du zu diesem Stück wissen solltest

Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.

Besetzung verstehen: SATB

Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.

  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen

Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.

  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger

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Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell

Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.

Mindestabnahme: 20 Lizenzen.

Pauschallizenz fürs Ensemble

Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.

Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.

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    Lizenzen verteilen

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    Proben und aufführen

    Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.