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Je ne l'ose dire
Pierre Cartoon (? -1572)
Verlag: Albrecht Schneider
Beschreibung
Pierre Certon – „Je ne l’ose dire“ (Textübersetzung: siehe unten) Französische Renaissance-Chanson für gemischten Chor (SATB), a cappella Entstehung: um die Mitte des 16. Jahrhunderts Zum Komponisten: Pierre Certon gehört zu den wichtigen Meistern der Pariser Chanson. Als Sänger und später Kapellmeister der Sainte-Chapelle in Paris stand er in einer Tradition, die großen Wert auf Textverständlichkeit, Eleganz und musikalische Klarheit legte. Seine Werke verbinden polyphone Kunst mit einem zunehmend direkten, fast volksnahen Ton. Text und Inhalt: Der Titel bedeutet: „Ich wage es nicht zu sagen.“ Auf den ersten Blick scheint es um verschämte Liebe zu gehen – doch tatsächlich ist der Text ein humorvolles Spiel mit Zweideutigkeit. In typisch französischer Renaissance-Manier wird etwas nur angedeutet, nicht ausgesprochen. Gerade dieses Verschweigen macht den Witz aus. Die Chanson lebt von: feiner Ironie höfischer Anspielungskultur spielerischer Leichtigkeit einem Augenzwinkern gegenüber gesellschaftlichen Konventionen Was nicht gesagt wird, versteht das Publikum dennoch. Musikalischer Charakter: lebendige, sprachnahe Rhythmik Wechsel zwischen imitatorischen und homophonen Passagen klare motivische Arbeit tänzerische Leichtigkeit transparente Stimmführung Typisch für die Pariser Chanson ist die Nähe zur gesprochenen Sprache – die Musik wirkt fast konversationell. Wirkung und Interpretation: Das Stück funktioniert am besten ohne jede Schwere: eher leicht und beweglich als groß und klangmächtig präzise Artikulation des Französischen klare rhythmische Konturen Humor nicht überzeichnen – lieber elegant präsentieren Der ideale Eindruck ist der eines musikalischen Gesellschaftsspiels. Schwierigkeitsgrad und Einsatz: mittelschwer (vor allem rhythmisch und sprachlich) hervorragend für Kammerchöre geeignet ideal als Auflockerung innerhalb eines Programms besonders wirkungsvoll neben ernsteren Renaissance-Motetten Einordnung: „Je ne l’ose dire“ zeigt eine andere Seite der Renaissance: nicht nur geistliche Größe, sondern auch Witz, Charme und weltliche Lebensfreude. Die Chanson erinnert daran, dass Chormusik schon vor 500 Jahren unterhalten durfte – geistreich, elegant und mit subtilem Humor. Textübersetzung (sinngemäß): „Ich wage es eigentlich gar nicht zu sagen – aber in unserer Stadt lebt ein Mann, der krankhaft eifersüchtig auf seine Frau ist. Und das nicht ohne Grund: denn er ist ein gehörter Hahnrei. Darum hält er sie kurz und schleppt sie überall mit sich herum.“
Mind. 20 Lizenzen
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Was Du zu diesem Stück wissen solltest
Diese Hinweise helfen Dir, das Stück richtig einzuordnen — Besetzung, Schwierigkeit, Lizenzmodell und Ablauf nach dem Kauf.
Besetzung verstehen: SATB▾
Die Besetzung verrät Dir, welche Stimmlagen Dein Chor singen muss.
- SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
- SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
- SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
- TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
- SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
- SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
- unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
Schwierigkeitsgrade verstehen▾
Der Schwierigkeitsgrad gibt Dir einen Anhaltspunkt, wie viele Proben Dein Chor einplanen sollte.
- AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
- MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
- SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
- Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
So funktioniert die Lizenz pro Sängerin oder Sänger▾
Mit Chorilo bekommst Du eine digitale Aufführungslizenz. Damit ist Dein Chor rechtssicher unterwegs — ohne Kopierstress.
Lizenz pro Sängerin oder Sänger Aktuelles Modell
Eine Lizenz für jede Person im Chor. Skaliert fair mit der Ensemblegröße, viele Stücke haben Mengenrabatte.
Mindestabnahme: 20 Lizenzen.
Pauschallizenz fürs Ensemble
Einmalbetrag pro Ensemble. Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder erhalten Zugriff — egal wie der Chor wächst.
Die Lizenz erlaubt das Üben und Aufführen über Chorilo. Externe Aufführungsrechte (z. B. GEMA, soweit anwendbar) bleiben davon unberührt.
So nutzt Du das Stück in Chorilo▾
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Lizenzen werden automatisch zugewiesen, sobald Mitglieder die Noten öffnen. Im Bereich „Lizenzen" kannst Du die erworbenen Plätze auch manuell an einzelne Mitglieder oder das gesamte Ensemble vergeben — zum Beispiel, wenn Du die Noten für ein Mitglied ausdruckst.
- 3
Mitglieder erhalten die Noten
Deine Sängerinnen und Sänger sehen das Stück sofort in der Chorilo-App — auf Tablet, Smartphone oder Desktop, auch offline.
- 4
Proben und aufführen
Hör Dir während der Probe die Stimm-Audios an, markiere Stellen, isoliere Deine Stimme — und beim Konzert habt Ihr alles dabei.