OMR-Notenerkennung (Bild zu MusicXML)

Wandle gescannte oder fotografierte Notenblätter automatisch in MusicXML um. So machst du Papier-Noten interaktiv und nutzbar für den Stimmtrainer.

Web
NotenHochladenOMR-Modus

Diese Funktion ist nur im Web verfügbar.

Berechtigung nötig: Sheet_music › Create

Was ist das?

OMR steht für Optical Music Recognition — also die automatische Erkennung von Notentext aus Bildern. Mit der OMR-Funktion lädst du ein gescanntes oder fotografiertes Notenblatt hoch, und Chorilo verwandelt es automatisch in eine MusicXML-Datei.

Das ist nützlich, wenn:

  • Du nur Papier-Noten hast und sie digital nutzen möchtest
  • Du den Stimmtrainer verwenden willst, der saubere MusicXML als beste Quelle bevorzugt
  • Du Stücke transponieren oder einzelne Stimmen extrahieren willst
  • Du eine bearbeitbare Version der Noten brauchst (etwa für Notensatz-Programme)

So nutzt du OMR

  1. Öffne den Bereich Noten und klicke auf Noten hochladen.
  2. Wähle den OMR-Modus statt des normalen Uploads.
  3. Lade das Bild hoch — PDF, PNG oder JPG mit den Notenseiten.
  4. Trage Titel und Komponist ein wie beim normalen Upload.
  5. Starte die Erkennung. Die Verarbeitung dauert je nach Seitenzahl 1 bis 10 Minuten.
  6. Prüfe das Ergebnis und korrigiere eventuelle Fehler manuell.
  7. Speichere die fertige MusicXML als neues Stück.

Was OMR kann und was nicht

Funktioniert gut bei:

  • Klar gedruckten, modernen Notenausgaben
  • Geraden Scans mit gutem Kontrast
  • Standard-Notation (kein experimentelles Notenbild)
  • Auflösungen ab 300 dpi
  • Schwarz-Weiß oder Graustufen

Hat Probleme bei:

  • Handgeschriebenen Noten (oft nur ungefähre Erkennung)
  • Schiefen oder gewellten Vorlagen
  • Zu kleinen oder zu großen Notenköpfen
  • Komplexer Notation (etwa Polyphonie auf einem System)
  • Schlechtem Kontrast oder Flecken
  • Sehr alten oder verblassten Drucken

Berechtigung

Zum Nutzen von OMR brauchst du die Berechtigung sheet_music.create. Die Verarbeitung kann je nach Tarif kostenpflichtig sein — die Kosten siehst du vor dem Start.

Was nach der Erkennung passiert

Nach der Verarbeitung bekommst du:

  • Eine MusicXML-Datei, die als Stück in der Bibliothek liegt
  • Einen Vergleich zwischen Original-Bild und erkanntem Ergebnis
  • Ein Korrektur-Werkzeug für offensichtliche Fehler (falsche Töne, Pausen, Vorzeichen)
  • Eine Audio-Vorschau der erkannten Noten

Du kannst die MusicXML jederzeit weiter bearbeiten, transponieren, in Stimmen aufteilen oder im Stimmtrainer als Quelle verwenden.

Tipps

  • Scanne gerade und mit hohem Kontrast — am besten als PDF mit 300 dpi oder mehr.
  • Schneide die Bilder vor dem Upload zu, sodass nur das Notensystem zu sehen ist (keine Ränder, keine Anmerkungen).
  • Bei mehreren Stimmen pro System lohnt es sich, die Stimmen vorher zu trennen — die Erkennung wird genauer.
  • Prüfe das Ergebnis immer einmal komplett durch, bevor du das Stück für den Chor freigibst — auch kleine Fehler beim Rhythmus fallen erst beim Mitsingen auf.
  • Bei wichtigen Stücken lieber gleich die Original-MusicXML beim Verlag anfragen — perfekte Qualität spart später Korrekturarbeit.

Häufige Fragen

Wie genau erkennt OMR die Noten?
Bei klar gedruckten, geraden Scans erreicht OMR oft über 90 Prozent Erkennungsrate. Bei handgeschriebenen Noten, schiefen Fotos oder schlechtem Kontrast sinkt die Genauigkeit. Du kannst Erkennungsfehler nach der Verarbeitung manuell korrigieren.
Welche Bildformate funktionieren am besten?
PDF und PNG mit hoher Auflösung (mindestens 300 dpi) liefern die besten Ergebnisse. Schwarz-Weiß-Scans sind oft besser als Farbfotos, weil der Kontrast eindeutiger ist. Schiefe oder gewellte Vorlagen machen Probleme.
Was kann ich mit der MusicXML-Datei tun?
Die MusicXML lässt sich im Stimmtrainer als hochwertige Quelle verwenden, in Notensatz-Programme wie MuseScore importieren, transponieren, Stimmen extrahieren oder als Klavier-Audio rendern.

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