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Chorilo 3: Die App im neuen Design – mit mehr Platz für Ihre Noten

Mit Version 3 ist die Chorilo-App von Grund auf neu gestaltet: ruhiger, übersichtlicher und mit einer Noten-Ansicht, die den Bildschirm fast ganz den Noten überlässt. Keine Funktion ist weggefallen.

6 Min. Lesezeit Chorilo Team
Chorilo 3: Die App im neuen Design – mit mehr Platz für Ihre Noten

Mit Version 3 bekommt die Chorilo-App ein neues Gesicht. Wir haben die Oberfläche von Grund auf neu gestaltet: ruhiger, übersichtlicher und mit weniger Knöpfen, die gleichzeitig um Aufmerksamkeit ringen. Die größte Veränderung sehen Sie dort, wo es am meisten zählt, in der Noten-Ansicht. Die Noten bekommen jetzt fast den ganzen Bildschirm.

Eines vorweg: Es ist keine Funktion weggefallen. Alles, was die App bisher konnte, ist noch da, und kein Weg ist länger geworden. Manches hat nur einen neuen, logischeren Platz bekommen.

Die Noten-Ansicht: Platz für das Wesentliche

In der Probe und im Konzert zählt nur eins: Die Noten sind groß, ruhig und blättern zuverlässig. Genau darauf haben wir die Noten-Ansicht ausgerichtet. Die Werkzeuge standen bisher oben über den Noten. Jetzt sitzen sie in einer schlanken Leiste am unteren Rand, in Daumenreichweite und weg vom Titel. Statt beschrifteter Knöpfe gibt es klare Symbole in gleicher Größe. Aktive Werkzeuge sind farbig hinterlegt, ein laufendes Metronom erkennen Sie an einem grünen Punkt, und am Audio-Symbol steht, wie viele Aufnahmen zum Stück gehören.

Wenn Sie nichts antippen, blenden sich Kopfzeile und Werkzeugleiste nach wenigen Sekunden aus. Dann gehört der Bildschirm ganz den Noten. Ein Tipp in die Mitte der Seite holt alles zurück. Wer die Leisten lieber immer sieht, stellt in den Einstellungen der Noten-Ansicht „Werkzeugleiste dauerhaft anzeigen" ein. Und der Vollbild-Knopf nimmt zusätzlich die Statusleiste weg.

Blättern und Zoomen, ohne zu suchen

Die Blätter-Leiste ist jetzt ein Schieberegler über die volle Breite. Jede Seite hat darin einen eigenen Punkt, sodass Sie sehen, wohin Sie tippen. Beim Ziehen erscheint die Seitenzahl über dem Finger, was bei langen Werken viel Hin und Her spart. Tippzonen am Seitenrand, Wischen und Bluetooth-Fußpedale funktionieren wie gewohnt, und die Vorschau beim Umblättern hat jetzt schon die Größe der fertigen Seite.

Gezoomt wird mit zwei Fingern, ein Doppeltipp wechselt zwischen normaler und vergrößerter Ansicht. Den früheren Zoom-Regler braucht es dafür nicht mehr. Wer einen Ausschnitt festhalten möchte, etwa nur das eigene System, tippt auf „Zoom" und sperrt ihn. Der Ausschnitt bleibt dann auf allen Seiten gleich und wird gespeichert, und Wischen blättert trotzdem weiter.

Einzeichnen mit klarer Kopfzeile

Beim Einzeichnen zeigt die Kopfzeile nur noch „Abbrechen" und „Speichern", wie in jedem Formular der App. Stift, Textmarker, Radierer, Text, musikalische Zeichen und Sprungflächen liegen unten in der Leiste. Farbe und Strichstärke öffnen sich direkt darüber. Zum Blättern gibt es links und rechts je einen Pfeil, damit kein Strich aus Versehen die Seite wechselt. Alle bisherigen Einzeichnungen und Sprungflächen sind erhalten.

Eine Startseite, die zeigt, was ansteht

Die neue Startseite begrüßt Sie mit Ihrem Namen und zeigt, was gerade wichtig ist: die nächsten Termine, neue Mitteilungen und Ihre Aufgaben, sortiert nach „Überfällig", „Heute" und „Morgen". Läuft gerade eine Live-Probe, treten Sie ihr von hier aus mit einem Tipp bei.

Die Leiste unten bestimmen Sie selbst

Nicht jeder braucht dieselben Bereiche gleich oft. Die eine öffnet vor allem Noten, der andere eher Termine und den Vorstandsbereich. Unten stehen deshalb Start, bis zu vier Bereiche Ihrer Wahl und „Mehr". Unter „Mehr › Leiste anpassen" wählen Sie die Bereiche aus und ordnen sie per Ziehen neu. Alles andere bleibt unter „Mehr" erreichbar, auch die Live-Probe. Die Auswahl gilt für das jeweilige Gerät, auf Handy und Tablet können Sie also unterschiedlich sortieren.

Termine auf einen Blick

Jede Terminkarte zeigt jetzt, wie viele zugesagt und abgesagt haben, und mit kleinen Balken, wie die Stimmen besetzt sind. Wer plant, sieht so schon in der Liste, ob der Sopran für Samstag reicht. In den Termindetails fasst eine Übersicht die Rückmeldungen zusammen, ein Tipp darauf öffnet die Teilnehmerliste. Aus „Alle herunterladen" bei den Noten eines Termins ist „Offline speichern" geworden, weil das besser beschreibt, was passiert.

Nachrichten und Profil aufgeräumt

In der Chatliste können Sie Chats per langem Druck stummschalten oder archivieren, ohne sie erst zu öffnen. Chats, die Sie schon auf einem anderen Gerät gelesen haben, erscheinen nicht mehr als ungelesen. Ihr Profil und alle Einstellungen erreichen Sie über Ihr Profilbild oben rechts. Statt einer langen Liste gibt es dort übersichtliche Unterseiten, etwa für Darstellung, Benachrichtigungen, Sicherheit und die Noten-Ansicht.

Auf dem Tablet: Seitenleiste und zwei Spalten

Auf dem Tablet ersetzt eine Seitenleiste links die Leiste am unteren Rand. Im Querformat stehen Liste und Details nebeneinander, zum Beispiel bei Terminen, Nachrichten, im Postfach des Vorstands und im Profil. Hochkant bleibt der Inhalt in einer gut lesbaren Spalte. Öffnen Sie Noten, verschwindet die Seitenleiste, und die Seite füllt den ganzen Bildschirm. Hochkant passt die komplette Notenseite auf einmal darauf.

Hell, dunkel und gut lesbar

Jeden Bereich der App gibt es jetzt hell und dunkel, auch die Community, die bisher nur hell war. Die Einstellung „System" folgt nun auch auf Android dem Gerät. Wer mehr Kontrast oder größere Schrift braucht, schaltet beides unter Profil › Darstellung ein, und die ganze App passt sich an.

So kommen Sie zur neuen Version

Chorilo 3 kommt als ganz normales Update über den App Store und Google Play. Sind automatische Updates eingeschaltet, müssen Sie nichts tun. Die Hilfe-Seiten beschreiben bereits die neuen Wege in der App. Das neue Design ist außerdem die Grundlage für alles, was in Chorilo noch kommt.

Wir haben lange an dieser Version gearbeitet und sind gespannt, wie sie sich in Ihren Proben bewährt. Wenn Ihnen etwas fehlt oder an einer Stelle hakt, schreiben Sie uns: über den KI-Chatbot, die Funktion für Funktionswünsche oder per E-Mail.

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