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Sunset and Evening Star – C. Hubert H. Parry (1848-1918) – Notenvorschau

Detaillierte Vorschau (3 Seiten) verfügbar nach Anmeldung.

Sunset and Evening Star

C. Hubert H. Parry (1848-1918)

Textdichter: Alfred Lord Tennyson (1804-1892)

Verlag: Albrecht Schneider

MittelSATB 2 Seiten

Beschreibung

Hubert H. Parry – „Sunset and Evening Star“ Partsong für gemischten Chor (SATB), a cappella Text: Alfred Lord Tennyson („Crossing the Bar“, 1889) - mit Übersetzung (siehe unten) Zum Komponisten: Hubert H. Parry Parry zählt zu den prägenden Gestalten der englischen Musikrenaissance des späten 19. Jahrhunderts. Als Komponist, Pädagoge und Direktor des Royal College of Music formte er Generationen englischer Musiker. Seine Chormusik verbindet deutsche Satzkunst (Bach, Brahms) mit typisch englischer Klangkultur und großer Textsensibilität. Text und geistiger Gehalt: Tennysons Gedicht „Crossing the Bar“ gehört zu den berühmtesten englischen Abschiedstexten. „Sunset and evening star“ beschreibt den Übergang vom Tag zur Nacht als Metapher für das Lebensende: kein Klagen, keine Angst Ruhe, Vertrauen, Loslassen Hoffnung auf eine letzte Begegnung „face to face“ Der Text ist still, gesammelt und zutiefst tröstlich. Musikalischer Charakter: Sehr ruhiger, kontemplativer Grundton weitgehend homophone Satzweise, stellenweise sanft polyphon lange, ruhige Melodiebögen warme, spätromantische Harmonik subtile dynamische Abstufungen Parry vermeidet jede Dramatik. Die Musik folgt dem Text wie ein leiser Atem – getragen, transparent und von innerem Gleichgewicht. Wirkung und Interpretation: Das Stück lebt von Klangruhe und Kontrolle. Besonders überzeugend wirkt es, wenn: ein sehr ruhiges Tempo gewählt wird die Phrasen konsequent ausgesungen werden der Chorklang weich und vibrationsarm bleibt die Dynamik eher zurückgenommen als gesteigert wird Der Chor wirkt hier nicht erzählend, sondern meditierend. Schwierigkeitsgrad und Einsatz: mittelschwer (intonatorische Sicherheit und Atemführung nötig) hervorragend geeignet für ambitionierte Konzert- und Kammerchöre ideal als Abschlussstück, Gedenk- oder Abendkonzert Einordnung: „Sunset and Evening Star“ ist ein Musterbeispiel für den englischen spätromantischen Partsong: innig, textnah und von zeitloser Würde. Ein stilles Meisterwerk, das weniger durch äußere Wirkung als durch innere Tiefe berührt. Text - Übersetzung: Sonnenuntergang und Abendstern, und ein klarer Ruf gilt mir! Und möge kein Klagen an der Barre sein, wenn ich hinaus aufs Meer fahre, sondern eine Flut, die wie im Schlaf sich regt, zu voll für Schaum und Laut, wenn das, was aus der grenzenlosen Tiefe kam, nun wieder heimwärts kehrt. Dämmerung und Abendglocke, und danach die Nacht. Und möge kein Schmerz des Abschieds sein, wenn ich aufbreche; denn wenn mich aus den Grenzen von Zeit und Ort die Flut auch weit hinträgt, hoffe ich doch, meinem Lotsen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, wenn ich die Barre überschritten habe. Kurze Deutung (hilfreich fürs Publikum): „the bar“: die Sandbank an der Hafeneinfahrt → Sinnbild für die Schwelle zwischen Leben und Tod „my Pilot“: Gott / Christus als Führer kein dramatischer Tod, sondern ruhiges Heimgehen, getragen von Vertrauen

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  • SATBSopran, Alt, Tenor, Bass — der klassische gemischte Chor.Dieses Stück
  • SSADrei Frauenstimmen: zwei Soprane und Alt.
  • SSAAVier Frauenstimmen: zwei Soprane und zwei Alte.
  • TTBBVier Männerstimmen: zwei Tenöre und zwei Bässe.
  • SABSopran, Alt, Bariton — entlastet den Tenor und passt für kleinere Chöre.
  • SATBSATBDoppelchor: zwei eigenständige SATB-Chöre, oft im Wechsel.
  • unisonEinstimmig — für Kinderchor, Gemeindegesang oder unisone Passagen.
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  • AnfängerKlare Rhythmen, vertraute Tonarten und gut singbare Intervalle — auch für junge oder neue Chöre machbar.
  • MittelGeübter Chor, einzelne chromatische Stellen, Tonart- oder Taktwechsel. Etwa 6–10 Proben für eine saubere Aufführung.Dieses Stück
  • SchwerEnge Harmonien, komplexe Rhythmik, größere Tonumfänge — braucht Probendisziplin und stimmlich sichere Sängerinnen und Sänger.
  • Sehr schwerKonzertchor-Niveau: Modulationen, Polyphonie, extreme Tonlagen, hohe Anforderungen an Intonation und Stimmführung.
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